Heilpraktikerin für Psychotherapie / Berlin / +49 176  85 04 83 18 / info@frau-krone.de

Themen

in der Psychotherapie

 

Hier findest Du eine Auswahl an mögliche Themen, die in der Psychotherapie eine Rolle spielen können :

 

 

Psychotherapie

Warum es auch für Dich was seine könnte.

Erste Schritte

Der erste Schritt in Richtung Psychotherapie kann schwer fallen.

Hier ein paar Gedanken von mir, die Dir vielleicht helfen Deine Bedenken zu nehmen 
und Dich dazu ermutigen eine Psychotherapie zu beginnen.

 

 

Warum es nicht immer gut ist, wenn Du alles mit Dir alleine ausmachst

Wir sind soziale Wessen. Alleine wären wir nicht überlebensfähig. 

Wenn Du diese gegeben Fakten akzeptierst und Dir bewusst machst, macht es wenig Sinn weiter als Einzelkämpfer durch das Leben zu gehen.
 

 

 

Ein Gegenüber kann Dir helfen

Dinge klarer und aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Wenn Du Deine Gedanken laut aussprichst, bringst Du den ersten Stein schon ins rollen.

Mit einer Person, die sich auf Psychotherapie spezialisiert hat, hast Du ein Gegenüber der Dir:

  • zuhört,
     
  • Verständnis zeigt,
     
  • Empathie geben kann,
     
  • keine gutgemeinten Ratschläge gibt,
     
  • nicht das Gefühl gibt falsch zu sein,
     
  • Dich so akzeptiert, wie Du bist
     
  • und an Dich glaubt und Dich in deinem Tun (Machen) unterstützt.

Erste Hinweise

woran Du merken kannst, dass: 

  • Du immer an den gleichen Punkten scheiterst, 
     
  • Du nicht bei Dir selbst bist oder 
     
  • Du Dich selbst am Weiterkommen hinderst.


 

Hierfür habe ich ein paar Fragen vorbereitet.
-> siehe: 10 Fragen an Dich.

10 Fragen an Dich

Fragen ( mit JA oder NEIN beantwortbar):

  • Brauchst Du Bestätigung von Anderen?
     
  • Ist Dir Anerkennung wichtig?
     
  • Sind Dir Komplimente unangenehm?
     
  • Kennst Du Deine Werte (wie z.B. Fairness, Respekt, Loyalität)?
     
  • Hast Du Vorbilder?
     
  • Arbeitest Du viel? (Überstunden? Gehst Du trotz leichter Erkrankung  zur Arbeit?)
     
  • Engagierst Du ehrenamtlich?
     
  • Machst Du mehr für Andere als für Dich?
     
  • Vergleichst Du Dich viel mit Anderen?
     
  • Fällt es Dir schwer Deine Bedürfnisse zu äußern (zu sagen, was Du möchtest)? 
     

Wenn Du Fragen mit JA beantwortet hast, kann es ein Hinweis darauf sein, dass Dir einige Sachen, bewusst oder unbewusst, nicht klar sind.

Alles hat einen guten Grund

Psychotherapie kann Dir dabei helfen heraus zu finden: 

  • warum Du Dich in der Situation so verhältst, wie Du Dich verhältst (Du z.B. mit Rückzug reagierst),
     
  • Du Dich immer wieder über gleiche Situationen ärgerst oder
     
  • Du Dich runterziehen lässt.
     

Entdecke die Gründe für Dein Verhalten und finde neue Möglichkeiten.

Wenn Du genau wissen möchtest, wie Psychotherapie wirkt, 
findest Du den aktuellen Stand der Forschung auf:
https://docs.metapsy.org/

Systemische Aufstellung
mit Figuren

Bei einem konkreten Problem (z.B.: "Wie verhalte ich mich?") ist eine Aufstellung mit Figuren möglich.

Dafür können Steine, Holzfiguren oder Spielzeugtiere (siehe: Fotos) verwendet werden.

Du kannst Dir Figuren aussuchen, die für Dich stehen (Dich symbolisieren) und weitere Figuren (für Personen/Objekte), die bei Deinem Problem eine Rolle spielen.

Wir schauen von oben auf das Geschehnis, was Dir einen guten Abstand zum Geschehen ermöglicht.

Du kannst die Figuren dabei hin-und herschieben und testen, was nötig für eine Veränderung ist.

Der Prozess ist kreativ, spielerisch und zeigt Dir mögliche Lösungen auf.

Ressourcen

Quellen zum Stärken

Das Wort Ressource kommt aus dem Französischen (la ressource) und bedeutet: Mittel, Quelle.

Genau darum geht es in der ressourcenorientierten Psychotherapie. 

Die Suche nach Deinen Mitteln, die Dich stärken.

Ressourcen können zum Beispiel sein:

  • ein Freund, der zuhört
  • ein Garten
  • ein Tag am Meer/im Wald
  • ein Spaziergang im Park
  • dein Humor
  • ein guter Kaffee
  • ein Podcast hören
  • Musik hören/Musik machen
  • Malen
  • ...

Die Liste kann immer weiter gehen.

Wir finden Deine Energiegeber.

Hilfen bei Stress

Hier ein paar Ideen, die Dir kurzfristig und auch langfristig helfen können.

Schnelle Hilfe

  • Bewegung -> Aufstehen. Im Raum hin und her laufen.
     
  • Raus  -> Raus aus der Situation (die einem nicht gut tun) gehen.
     
  • Wasser -> kalt ins Gesicht oder kaltes Wasser trinken.

Gut für den Kopf

  • Alternativen -> Es gibt immer eine Alternative. 
     
  • Eins -> Nur eine Sache machen (nur auf eine Tätigkeit konzentrieren, kein Multitasking).
     
  • Perspektive wechseln -> Wie sieht die andere Person? (Wenn Du jetzt Person X wärst, was würdest Du sagen?).

Für Dich

  • Bedürfnis -> Was ist Dein Bedürfnis? Was brauche Du gerade (jetzt)?
     
  • Wünsche -> Was sind Deine Wünsche?
     
  • Ziele -> Was sind Deine Ziele?
     
  • Werte -> Was sind Deine Werte? Welche Werte brauchst Du in einer Beziehung, auf der Arbeit?  Wo passt  Du mit Deinen Werten hin? Ohne welchen Wert kannst Du nicht leben?
     
  • Verabredung mit Dir selbst -> Date mit Dir (Wann? Wo? Was?)

Überlegungen

  • Stärken -> Was sind Deine Stärken?
     
  • Glücksbilanz erstellen -> Was macht Dich glücklich? Was hat Dich bisher glücklich gemacht?
     
  • Reflektieren -> Was hat funktioniert? Was hat nicht gut geklappt? (Ursachen finden).
     
  • Sortieren -> Gedanken sortieren (diese am Besten aufschreiben).
     
  • positives Tagebuch -> am Abend aufschreiben, welche positive Dinge passiert sind (auch die Kleinigkeiten zählen von leckeren Kaffee bis Nachbar hat nett gegrüßt).

Handlungen

  • Minus Handlung -> Nicht das machen, was einem nicht gut tut (weglassen).
     
  • Positive Handlung -> Das machen, was einem gut tut (mehr davon machen).

Zu Hause

  • Rückzugsort -> Wo ist mein Rückzugsort? (Habe ich einen? Was brauche ich dafür?)
     
  • Raum für mich -> Wo ist mein Raum? Wo bekomme ich Raum? Wer lässt mir Raum?
     
  • Aufräumen -> Putzen. Aussortieren. Wegwerfen.

Aktivtäten

  • Schauspiel -> ins Theater gehen oder selber überlegen in einer Theatergruppe zu gehen (Laientheater, Impro Theater).
     
  • Singen -> Alleine zu Hause oder in einer Karaoke Bar oder im Chor.
     
  • Veranstaltungen -> Theater. Konzert. Musical. Sportevent.
     
  • Erholung -> Besuch in einer Therme.
     
  • Tanzen -> Zu Hause. In einem Club.
     
  • Musik -> Zu Hause ganz laut. Oder auf Kopfhörern.
     
  • Telefonieren -> Einen guten Freund anrufen.
     
  • Humor -> Lachen hilft :). Gerne dafür auch einen Comedy Club besuchen.
     

Aktivtäten

  • Film -> Lieblingsfilm anschauen. Oder mal wieder ins Kino.
     
  • Gönnen -> Sich z.B. einen guten Kaffee im Café gönnen.
     
  • Sport machen -> Springen, Rennen, Boxen, Kraftsport.
     
  • Entspannung -> Meditation.
     
  • Spazieren gehen
     
  • Regen (Naturgeräusche) -> Hören (evtl. zum Einschlafen)
     
  • Atmen -> Bewusste atmen. Nur das Atmen wahrnehmen. Verschieden Atemtechniken dafür ausprobieren
     
  • Baum umarmen :)

Schlaf (Schlafhygiene)

Da das Thema Schlaf immer wieder in meiner Praxis vorkommt. 
Hier ein paar Tipps für einen besseren Schlaf. 

Schlafzeit (Uhrzeit)

  • Jeden Abend zur gleichen Uhrzeit ins Bett.
     
  • Jeden Morgen zur gleichen Uhrzeit aufstehen (auch am Wochenende und unabhängig von der Schlafdauer).
     
  • Kein lange tiefer Mittagsschlaf.
     
  • Nur kurzer Powernap (kurzer Schlaf) von ca. 10 Minuten.

Entspannung

  • Tag entspannt ausklingen lassen (leichter Spaziergang am Abend, warmes Bad).
     
  • Zubettgehen mit einem Ritual verbinden (Entspannungsübung, Meditation, warmer Tee.
     
  • Vor dem Schlafengehen, keine anstrengenden geistigen oder körperliche Tätigkeiten.

Schlaf

  • Beim Zubettgehen das Licht bewusst mit der Absicht einzuschlafen ausschalten.
     
  • Nachts nicht wach im Bett liegen bleiben, lieber aufstehen, in einen anderen Raum gehen und sich mit leichter Beschäftigung ablenken (jedoch kein Fernsehen, kein Rauchen).  
     
  • Am Besten mit langweiligen Tätigkeiten ablenken, wie aus dem Fenster schauen, Wäsche zusammen legen. 
     
  • Sobald Schläfrigkeit einsetzt, wieder ins Bett gehen und versuchen einzuschlafen.

Schlafumgebung

  • Schlafumgebung so gestalten, dass sie den Schlaf fördert (angenehme kühle Raumtemperatur, verdunkelnde Vorhänge, wenig Lichteinfluss, wenig Technik, kein Smartphone).
     
  • 1 Stunde vor dem Schlafen keine digitalen Geräte (kein: Smartphone, Fernsehen, Laptop).
     
  • bei starker Unruhe kann auch eine sogenannte Gewichtsdecke helfen (das ist ein Tipp, keine Werbung).
     
  • Auf die Wahl von Matratze, Kissen achten.
     
  • Nachts nicht auf die Uhr sehen.

Körper

  • Keine starken Aktivitäten (intensiver Sport, Joggen) vor dem Schlafengehen.
     
  • Nicht völlig geschafft (k.o.) ins Bett fallen.
     
  • Zeit zum runterkommen nehmen.
     
  • Übergänge schaffen (langsame Vorbereitung auf das Schlafengehen).

Kopf

  • To-Do-Liste für den nächsten Tag schreiben.
     
  • Aufschreiben, was im Kopf herumschwirrt (was aufgeschrieben ist, belastet nicht mehr so stark und kann nicht die ganze Nacht weiter arbeiten).
     
  • Positives Tagebuch führen. Aufschreiben, was positives am Tag passiert ist (lecker Kaffee, netter Gruß...) angenehmer Nebeneffekt, einschlafen mit positiven Gedanken.

Essen

  • Nicht hungrig ins Bett gehen.
     
  • Nicht mit vollem Magen ins Bett gehen.

Trinken

  • Keine aufputschenden Substanzen (Alkohol, Kaffee, schwarzer Tee, Cola, Energy Getränke) spätestens 4 Stunden vor dem Zubettgehen konsumieren.
     
  • Einfach mal testen, ob kein Koffein (Kaffee, Espresso) nach 12:00 Uhr (mittags) gut tut.

Rauchen

  • Einige Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr rauchen .

Entspannungsübungen

  • autogenes Training
     
  • progressives Muskelrelaxation
     
  • angeleitete Meditation
     
  • Body-Scan
     
  • leichtes Yoga

Duft

  • Lavendel (als Öl oder getrocknet)

Duft

  • Lavendel (als Öl oder getrocknet)

Licht

  • Am Abend (vor dem Schlafen gehen) keine helle (grelle) Beleuchtung.
     
  • In allen Zimmer gedämpftes Licht (auch im Badezimmer).

Musik

  • Entspannungsmusik (Alphawellen)
     
  • geführte Einschlafmeditation
     
  • Bilaterale Musik

Buchtipps

  • Ich empfehle hier Bücher zu verschiedenen Themen, die mich bereichert haben und ich an dieser Stelle weiterempfehlen möchte.
     

(Hinweis: Ich bekomme dafür keine Aufwandsentschädigung oder anderweitige Vergütungen.)

Frau

"Who Cares! Von der Freiheit, Frau zu sein." von Mirna Funk

Das Buch handelt kurz und knackig verschiedene Themen ab, wo sich Frauen (Männer dürfen sich auch angesprochen fühlen) mehr Freiheit nehmen sollten.
 

Ein kurzer Ausschnitt zum Thema: Liebe
S.41 (Zeile 25 - 29) - S.42 (Zeile 1-3) :

 "Liebe ist, dem Anderen als Anderen zu schätzen, zu respektieren und zu mögen. Völlig zwangsfrei. Von mir unabhängig. Eigenständig lebend, denkend, handelnd. Die Symbiose, diese Fantasie, dass der andere nur das missing piece zu meinem Glücklichsein ist, tötet langfristig immer die Liebe."

 

Frau

"Live alone and like it." (Benimmregeln für die vergnügte Singlefrau) von Marjorie Hillis

Das Buch ist 1936 erstmals in New York erschienen und wurde damals ein Bestseller. Da der Inhalt teilweise immer noch aktuell ist, gibt es immer wieder Neuauflagen.

Beispiel für eine Aktualität: 
(S.153 Z. 24 - 27): 

"Finger weg von den verführerischen Über-Nacht-zum-Millionär -Systemen, die Ihnen eloquente junge Männer aufschwatzen wollen. "
Oha! 
Das Buch ist aber auch gut um zu sehen, welche Regeln damals Frauen vorgeschlagen wurden und zum Glück heute nicht mehr die Bedeutung haben.

Depression

"Du darfst nicht alles glauben, was Du denkst" von Alexander Bojcan

Alexander Bojcan (besser bekannt unter: Kurt Krömer) schreibt offen und verständlich, wie er sich mit seiner Depression auseinander gesetzt hat.

Besonders mochte ich seine Erzählung von seinem Aufenthalt in der Tagesklinik. 

Hier zwei Beispiele aus dem Buch:
 
1. Beispiel
In einer Erzählung beschreibt Bojcan, wie seine Therapeutin ihm empfahl seine Probleme in kleine Pakete zu verpacken. So waren sie geordnet und er konnte selbst bestimmen, wann er sie angehen möchte.
 
2. Beispiel
Bei der anderen Erzählung brachte die Therapeutin verschiedene Sorten aufgeschnittener Äpfel für die Therapiegruppe mit. Die Aufgabe bestand darin, sich Zeit zu nehmen, um den Geruch und Geschmack der verschiedenen Sorten wahrzunehmen – eine einfache und effektive Achtsamkeitsübung.

Ernährung

“Alltags Autisten ein Reparaturhandbuch” von Katerine Dyckmans

“PENG! dich selbst.” von Katerine Dyckmans
(Hinweis: Buch gibt es in 2 Varianten. 1. Variante (Quickstepps): gekürzt (200 Seiten), 
2. Variante: ungekürzt (600 Seiten))

Dyckmans gibt den Organen Namen:

Die Leber - La Diva
Das Herz - Roberto
Die Niere - Charlotte
Die Milz - Die Concierge: Madame Michel
Die Lunge - Philip
Der frontale Cortex - Vincent

und beschreibt lebhaft wie La Diva, Roberto und weitere Mitbewohner in unseren inneren Wohngemeinschaft (WG) zu recht kommen. Sie animiert den Leser mehr auf den eigenen Körper zu achten und in Selbstverantwortung zu gehen.

Das Buch gibt Vorschläge was dem Körper gut tut und was nicht.

Mich haben diese zwei Bücher sehr bereichert und zum Umdenken meiner Ernährung gebracht.

Eltern

"Das Buch, von dem du dir wünschst, deine Eltern hätten es gelesen (und deine Kinder werden froh sein, wenn du es gelesen hast)" von Philippa Perry

Der Titel bringt es auf den Punkt. Liebe Eltern, unbedingt lesen :)!

Beziehung

"Ich liebe Dich nicht, wenn Du mich liebst" (Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen)
von Dean C. Delis, Cassandra Philips.

Im Buch wird beschrieben wie es dazu kommt, wenn Paare nicht mehr auf Augenhöhe agieren. Hierfür werden die Begriffe Unterlegener/Überlegener häufig verwendet. 

Fallbeispiele inklusive. Mit Hinweisen, wie eine gesunde Beziehung wieder hergestellt werden kann.
 

Trauer

"Besser leben mit dem Tod oder wie ich lernte Abschied zu nehmen"  von Susanne Jung.

Jung bringt gute Denkansätze ins Buch, wie wir besser mit dem Tod umgehen könne. Sie ruft hierbei zu einer Abschiedskultur auf.

Hilfreiche Informationen auch auf ihrer Internetseite https://www.portadora.de/
 

Psychotherapie

"Vielleich solltest Du mal mit jemanden darüber reden" von Lori Gottlieb

Gottlieb nimmt uns mit in ihren Praxisalltag und in die Praxis von ihrem Psychotherapeuten, wo sie selber Patientin ist.
 

Traumatherapie

Wie kann Traumatherapie wirken?

(Was passiert dabei?)

Ein Versuch der vereinfachten Darstellung, mit einzelnen (ausgesuchten) Punkten (Etappen), die in der Traumatherapie vorkommen können. Ich habe den Versuch im Rahmen einer Abschlussarbeit gestartet. Hier zeige ich die ersten Ergebnisse.

Vorwort

Das hier von mir illustrierte Chamäleon steht stellvertretend für einen Klienten. Es findet unter anderem ein Dialog statt zwischen dem Chamäleon (der Klientin) und der Therapeutin.

Es wird im ganzen Verlauf nur das Chamäleon dargestellt, mit all dem was es in der Traumatherapie erleben und erfahren kann. Die Therapeutin wird nicht direkt gezeigt, da der Focus, wie in der Therapie, auf dem Klienten liegt. Daher wird nur ihre Stimme, in Form einer Sprechblase, zu sehen sein.

Am Anfang

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon hat völlig seine Farbe verloren und sie tropft einfach nur noch an ihm herunter.
    → Die Klientin kommt völlig geschafft in die Praxis. Sie hat sich jahrelang abgemüht und sich oft den 
    Anderen angepasst. Wer sie selber ist, weiß sie kaum.
     
  •  Die  Frage von der Therapeutin geht in Richtung Bedürfnisse der Klientin. Zu Beginn ist es wichtig 
    herauszufinden, was die Klientin in dieser akuten Situation braucht.

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon macht deutlich, dass es nicht weiter geht.
    → Für die Klientin kann es am Anfang schwierig sein offen, wie z.B. über Gefühle, zu reden. 
     
  • Die Therapeutin respektiert das Stopp und geht darauf ein. Sie erklärt, dass in der Therapie nur darüber gesprochen, was für die Klientin machbar und vereinbar ist. 

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon ist voll beladen mit allen Formen von Gepäck.
    → Die Klientin leidet unter ihren Belastungen. Das können aktuelle Ereignisse oder Ereignisse aus der 
    Vergangenheit sein, die Klärungsbedarf haben. Die starke Belastungen kann sie teilweise auch über ihren Körper wahrnehmen, die sich z.B. durch Beschwerden in den Schultern oder im Nacken zeigen können.
     
  • Die  Therapeutin sieht die Klientin mit all ihren Belastungen. 
    Sie macht ein Angebot, wie der gefühlte Berg an Belastungen bearbeitet werden kann. 

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon hat ein Archiv mit Kästen angelegt.
    → Die Klientin hat angefangen einen ersten Überblick zu bekommen. 
    Sie weiß ungefähr wo Themen herkommen und wo sie sie vorerst hin packen kann.
     
  • Die  Therapeutin hat der Klientin erklärt, was es für Möglichkeiten gibt, 
    Belastungen übersichtlicher zu machen. 
    Von alles in kleine Pakete packen (die nacheinander bearbeiten werden), 
    ein Archiv mit unterschiedlichen Schubladen anlegen oder ein eigenes Sortierungssystem erfinden. 
    Alles was beim Sortieren hilft, wird möglich gemacht.
         

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon stellt sich in seinen Gedanken eine gute Fee vor.
    →  Die Klientin wird von der Therapeutin auf eine Wunschreise mit genommen.
     
  • Die Therapeutin ist dabei eine gute Reisebegleiterin und darf mit staunen, was die Fee zaubern kann.
    (an dieser Stelle wird hier nicht zu viel verraten, sonst ist der Zauber weg ;)
     
  • Für die Therapie ist es auch wichtig den Focus auf das Positive zu lenken. 
    Weg vom Problem, hin zur Lösung.

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon probiert vorsichtig aus, wie es sich anfühlt, die Hinterpfote in ein ihm unbekanntes Wasser zu tauchen.
     → Hier wird mit der Vorstellungskraft der Klientin gearbeitet. 
    Sie stellt sich vor, dass sie am Ufer eines Sees steht und probiert mit einem Fuß 
    (zuerst der große Zeh) in einem ihr unbekanntes Gewässer zu tauchen.
     
  • Diese Übung hilft dabei sich in unbekannte Gewässer, womit die Erkundung der Gefühle gemeint ist, 
    zu erforschen. Dafür ist es gut, wenn die Klientin eher neugierig ist als ängstlich.

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon merkt, dass Schmerzen auftreten beim Eintauchen in ein unbekanntes Gewässer.
    → Hier darf die Klientin die Erfahrung machen, dass sie den Schmerz nicht alleine aushalten muss. 
    Der Schmerz darf da sein und wird gesehen.
     
  • Die Therapeutin ist da und bezeugt den Schmerz. 
    Allein diese Erfahrung, den Schmerz nicht alleine aushalten zu müssen, 
    ist hilfreich und wichtig.

Was passiert hier?

  • Trauer kommt hier in den Raum. Hier kann Stille und Nichts sagen auch schon gut tun.
     
  • Das Chamäleon und die Klientin dürfen ungebremst weinen (ja, auch ganze Flüsse).
     
  • Die Therapeutin kann das aushalten (und im Zweifel mit weinen). Sie ist ja auch nur ein Mensch.

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon fühlt sich unwohl und kritisiert.
    → Die Klientin lernt, dass ihre Gedanken teilweise sehr kritisch sein können. Um es greifbarer zu machen, ist es passend von dem inneren Kritiker zu sprechen.
     
  • Die Therapeutin ermutigt die Klientin mit dem Kritiker zu sprechen, da sie ja auch von ihm angesprochen wird und es damit eine Dialogfähigkeit zu geben scheint. 
    Die Klientin könnte z.B. fragen: „Warum kritisierst Du mich, sobald ich was falsche mache?“. 
    Die Antworten die, der Kritiker gibt, kann zu der einen oder anderen Überraschung führen.
     
  • Für die Therapie ist es wichtig, dass die Klientin darauf achtet, wie sie mit sich selber spricht 
    (der auch sogenannte innere Dialog). 
    Eine dominante Stimme kann der innerer Kritiker sein. 
    Dieser ist oft nicht sonderlich beliebt, aber los wird ihn keiner. 
    Von dem her ist es wichtig sich mit ihm auseinanderzusetzen, 
    ihn zu fragen was er will und wovor er die Klientin möglicherweise 
    sogar beschützen möchte.

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon sieht sich in seinen unterschiedlichen Facetten.
    → Die Klientin lernt ihre Gefühle kennen und dabei mit, dass ALLE Gefühle erlaubt sind.
     
  • Die Therapeutin unterstützt beim Erkunden und Halten der Gefühle. 
    Sie erklärt, dass Gefühle da sein dürfen und kommen & gehen.
     
  • In der Therapie bietet die Therapeutin (wenn passend) Übungen an. 
    Einige Übungen sind genau darauf hin ausgerichtet, Gefühle besser zu sehen, 
    dadurch lernt sich die Klientin sich immer mehr und besser kennen.

Was passiert hier?

  • Das Chamäleon erkennt sich selbst als das kleine Chamäleon von damals (in der Vergangenheit) wieder.
    → Die Klientin lernt einer ihre kindliche Seite kennen. 
    Auch diese kann in ihrem aktuelle Leben eine Rolle spielen und sich auf die eine oder andere Art zeigen.
     
  • Die Therapeutin schaut mit hin, wie es für die Klientin war ein Kind zu sein. 
    Beide (Therapeutin und Klientin) schauen, wie es damals war. 
    Bei Bedarf  gibt es die Möglichkeiten, dass die Klientin Dinge (Geschehnisse) ändern kann, 
    so dass es sich für sie heute passender anfühlt. 
     
  • In der Therapie kann es hilfreich sein in die Vergangenheit (dort & damals) zu gehen, um z.B. zu schauen, was dort passiert und was das kleine Kind von damals eventuell gebraucht hätte. 
    Somit kann die Klientin auch erkennen, dort & damals hatte sie nur wenige Möglichkeiten, 
    auch weil sie ein Kind war. 
    Heute (hier & heute) als Erwachsene und hat sie mehr Möglichkeiten, die sie nutzen kann. 

Was passiert hier?

  • In der Therapie: Oh verdammt viel! 
    (die gezeigten Darstellungen sollte hier nur einen kleinen einfachen Einblick geben :)

Fragen?

Lovescam (Liebesbetrug)

wie sie online funktionieren.

Online 

Zu Beginn, direkte Nachrichten (DM  (direct messaging)) an den persönlichen Account von einer Social-Media Plattform.

Komplimente sind dabei der Einstieg und immer wichtig im weiteren Verlauf, wie zum Beispiel.: wunderschön, unglaublich, einzigartig und von Seelenverwandtschaft ist auch gerne die Rede.

Nachrichten kommen täglich und werden schnell sehr intensiv an Gefühlen.

Versprechen auf ein Treffen inklusive Aussicht auf eine gut funktionierende sorgenlose endlose Beziehung halten das Ganze am Laufen.

Worauf es irgendwann hinausläuft:

Nach einigen Tagen kommt dann die Frage nach Hilfe (meistens Geld). 

Mit dem deutlichen Hinweis (und damit Druckmittel), dass man nur die/der Einzige/r, die helfen kann.

Ohne sie/ihn ist alles verloren!

Die Fragen, die Du Dir dabei stellen kannst:

Warum sprechen mich gerade diese Kompliment so an?

Was vermisse ich in meinem Leben? 

Was sagt mein Bauchgefühl?

Würde ich das alles einem (unbekannten) Menschen erzählen, wenn er/sie mir vor Ort gegenüber sitzt?

Hilfe

Ganz wichtig. Keine Scham. Es kann jedem passieren.

Versuche mit jemanden darüber zu reden, der Deine Gefühle dazu versteht.

Hole Dir im Bedarf professionelle Hilfe. Dafür kannst Du auch gerne bei mir einen Termin buchen.

Beispiel aus einem Chat Verlauf

 + + + Trigger Warnung +++Anfang+++

 

  • Hey, ich habe auf einer Explore-Seite gescrollt und dein Profil gesehen. Ihr Profil ist unglaublich, 
    also musste ich Hallo sagen!
     
  • I miss my kids so much and it's really bad I haven't get in touch and contact with them for long now 
    I just hope and pray that my kids are okay wherever they are 🙏❤️
     
  • no problems I don't have problems if you don't reply back on time...
    I will patiently wait for your answer but you are such a nice woman 
    for telling me so that I know know 🥰🥰
     
  • how are you my dear one I hope you are having a wonderful day today..
    I hope you slept well last night have? am glad to hear from you that we can meet :) 
    ☺️Gladly in Berlin. so you will be the first person for me to me when am finally in Germany..…
     
  • I want a woman who I can spend the rest of my life with,You are cute 
    I find it more interesting to write with you, how long have you been single?
     
  • Do you still need a man in your life that will take good care of you?
     
  • I need a woman who can communicate what she desires and has the ability to listen to someone, 
    who is positive and believes that every day holds something amazing. 
    The ability to share her heart, her mind. Someone who is romantic and thoughtful. 
    I like touching and being touched, caressing and being held or just holding hands 
    while watching a movie or sitting on the sofa. 
    She should see sex as something to be enjoyed by both of us. 
    A woman who is loving, caring, kind, honest, intelligent, who has human feelings for others.
     
  • I understand you don't get much time to write. but will always be patient waiting for you to reply back 🙂,
    you really need lot of rest, me too, I don't usually come online here on Instagram but
     because of you I'm here because I want to get to know you more
     
  • I'm fine thank you for asking about me you must be a caring woman 🙂
    I'm happy that you still find my messages very nice. it's so sweet for me to hear 
    you can't get it out of your head just I can't get you out of my mind because 
    you are such a beautiful woman 🥰
    happy that you find how my description of relationships simply beautiful and 
    beneficial for partners. everything I tell you is from my heart because 
    I know what I want as a man I just want a woman that we can live together forever 
    in happiness and with a lot of love care and understanding each other...
     
  • I am honest , caring, generous, emotional and faithful man who is ready to love,care, 
    be there for the woman i love, support her, fight for her and always be there by 
    her side even when she is wrong..all i need is a woman who will love me,support me,
    treat me right,always support me and care for me,give me all the attention i need and 
    always show me you care.......So tell me what attitude you seek in a man?
     
  • my beautiful. you are welcome am happy to hear all this from you .... 
    yes it good for anyone to have his freedom relationship is not that 
    Put someone bondage you will always have your rights as a person to do what you want .... 
    for the topic of self-love it is important for someone to love his or her self but there is not 
    how someone will not love his or her self... everyone always loved herself even though 
    they are not ready happy at a certain,.... I agree with you a man should love himself and be happy. 
     
  • Dear. I seek love ,trust, honesty And woman who would have only me and 
    be of assistance to me in terms of my work and Advice, and also a romantic woman....... 
    I really don't need much I just want someone to be happy with and 
    spend the rest of my life with you
     
  • Good morning 🌞 😚 I was just thinking about how wonderful you are. 
    I thought you should know. I really never thought I’d feel this way about someone. 
    But then you came along. You’ve made me believe in soul mates.💝
    I hope you slept well last night an you are having a wonderful day ?
     
  • You look so beautiful out here I Just Can't take My eyes off You 
    you are perfectly made I love the beautiful smile on your face
     
  • Because I also enjoy texting with you because I smile whenever I see your message
     
  • Good morning 🌞,Your beautiful face was the first thought that entered my mind this morning. 
    Missing you already.Today is another beautiful day and 
    I can’t wait to spend it with a beautiful woman — YOU
     
  • Yes,we hold hands when we go for walks down the sea front or through our local park 
    we have some lovely memories over the years we have made and continue to make more
     
  • You are one of the very few people I feel fully comfortable with. 
    It always amazes me how much we have in common. 
    Have a splendid night ahead You are the woman of my dreams. Sleep tight, beautiful.💙

 + + + Trigger Warnung +++Ende+++

FRAGEN?

Schreibe mir gerne eine E-Mail. 
Ich antworte so schnell wie möglich.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.